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Antwerpen – Heimat von Peter Paul Rubens, den ›Antwerpen Six‹-Mode- designern, 1600 Diamantenfirmen und einer halben Million Einwohner – hat viele Gesichter. Es kann glamourös sein und heruntergekommen, banal und anspruchsvoll, grau, bunt, düster, erfrischend, ... Und dies trifft auch auf die schwule Szene in Antwerpen zu.
In der Vergangenheit war die Van Schoonhovenstraat in der Nähe des (wunderschönen) Hauptbahnhofs die schwule Hauptstraße Antwerpens gewesen. Inzwischen hat sie einen eher schlechten Ruf für ihre altmodischen Bars und deren mitunter traurige oder trashige Atmosphäre. Antwerpens schwule Szene sollte aber auf keinen Fall nur nach dieser Straße beurteilt werden.
Der Red & Blue-Club zum Beispiel ist unter Clubbern und Tanzwütigen aus ganz Belgien und den Niederlanden und sogar aus Nordfrankreich und Westdeutschland bekannt.
Für schwule Männer mit einer Leidenschaft für SM und Fetisch ist Antwerpen seit vielen Jahren eines der Top-Ziele für Wochenend-Trips, vor allem wegen seines großen Fetisch-Clubs The Boots.
Die schwulen Cafés in Antwerpen haben eine moderne, internationale Atmosphäre, und die Navigaytion mit 20 DJs auf 10 Party-Booten zieht jedes Jahr im Juli über 2000 Partyhungrige aus ganz Europa an. Das größte schwule Ereignis, das Antwerpen je gesehen hat, waren die EuroGames im Juli 2007.