Video: CSD-Parade 2009
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Zwischen der urbanen In-Metropole Berlin und dem barocken Dresden gelegen, liegt Leipzig noch etwas abseits des großen touristischen Interesses. Zu Unrecht, wie wir finden. Nicht von ungefähr wählte die New York Times Leipzig weltweit zu den 31 Places to Go in 2010.
Schon von Goethe im Faust einst als ›klein Paris‹ bezeichnet, ist Leipzig heute eine lebendige und vergleichsweise entspannte Bürger-Stadt mit einer interessanten Vielfalt: sanierte Gründerzeit-Viertel und Industriedenkmäler, prunkvolle alte Handelspassagen im Stadtzentrum, der beliebte Leipziger Zoo, Häuser mit wunderschönen Jugendstildetails, das älteste Kaffeehaus Deutschlands und eine der ältesten deutschen Universitäten, die Tradition der Montagsdemonstrationen während der friedlichen Revolution von 1989, die Leipziger Buchmesse mit dem einzigartigen Autoren-Leser-Programm ›Leipzig liest‹, Wassersport und Erholung auf einst pechschwarzen Flüsschen und Kanälen, die Russisch-Orthodoxe Kirche, die Deutsche Bücherei, der ehemalige Uniriese und vieles mehr.
Zudem bietet Leipzig ein erstklassiges musikalisches Angebot und verfügt über ein reiches Erbe, das von Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach und dem Thomanerchor über Edvard Grieg bis zu Kurt Masur reicht, um nur einige zu nennen.
Nur eine Stunde von Berlin mit seiner riesigen Schwulenszene entfernt, bleibt in Leipzig zwangsläufig nicht viel Raum für eine große und breit gefächerte Szene. Trotzdem braucht sich Leipzig auch in dieser Hinsicht nicht zu verstecken, wie der jährliche Leipziger CSD auf dem geschichts- trächtigen Platz vor der Nikolaikirche und Partys wie PonyClub und Pump beweisen.