Das Obecní Dum (dt. Gemeindehaus) ist das bekannteste Jugendstil-Gebäude
Prags und ein Vorzeigebeispiel dieser Architektur- und Designrichtung.
Wenn man von der mittelalterlichen Touristengegend zwischen
Karlsbrücke und Altstädter Ring kommt (10 min zu Fuß), ist das
Obecní Dum eine echte Erfrischung für die Augen und die Sinne.
Das Gebäude wurde von den Architekten Antonín Balsánek und Osvald Polívka entworfen und 1905-1911 als eines der kulturellen Zentren der Prager Bürger erbaut. (Allerdings sieht man heute kaum noch Tschechen in den Konzerten im Smetana-Saal des Hauses, da die Preise eher für westliche Touristen gemacht sind und nicht für die Einwohner dieser Stadt.)
Im Gebäude gibt es auch ein Café und ein französisches Restaurant. Das Café und auch der Service sind ziemlich altmodisch, aber das mit Stil. Eine interessante Abwechslung zu den modernen, stylischen Cafés, in denen man sonst abhängt.
Adresse: direkt an der Metro-Station Námestí Republiky
Das Haus ›Zur Schwarzen Muttergottes‹ (Dum u Cerné Matky Bozí), 1911-1912 von Architekt Josef Gocár erbaut, ist das wahrscheinlich prominenteste Gebäude aus der Zeit des tschechischen Kubismus Anfang des 20. Jahrhunderts. Heute beherbergt es das ›Museum des Tschechischen Kubismus‹, geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00.
Beispiele der tschechischen Richtung des Kubismus bei Innenausstattung, Möbeln,
Glas und Keramik finden sich auch im Grand Café Orient im 1. Stock
des Hauses. Unbedingt einen Blick auf die große Bar werfen!
Das Café ist täglich von 10:00 bis 22:00 geöffnet und bietet Frühstück, Palatschinken, Crêpes, Salate, Weine, Cocktails u.v.m. Weitere Informationen und Bilder unter www.grandcafeorient.cz.
Adresse: Celetná/Ovocný trh 19 – ca. 7 min zu Fuß
vom Altstädter Ring (Staromestské namestí) und Námestí Republiky